Der Kaffee ist fertig – alles rund um den Energielieferanten am Arbeitsplatz

Der erste Gang im Büro oder in der Werkstatt führt bei vielen oft zur Kaffeemaschine. Das schwarze Gold sorgt für einen guten Start in den Tag, es ist Muntermacher, Energielieferant, tut der Seele gut und sorgt zugleich für soziale Kontakte in der Arbeit. Rechtzeitig zum Tag des Kaffees am 1. Oktober haben wir einige interessante Details über den wertvollen Rohstoff entdeckt. 

 

Die Schweiz unter den Top-5-Kaffeenationen 

 

Die Schweizer gehören in punkto Kaffeekonsum zu den weltweiten Spitzenreitern. Jeder Schweizer und jede Schweizerin konsumiert durchschnittlich 8 Kilogramm Kaffee pro Jahr, sowohl in der Freizeit als auch am Arbeitsplatz. Damit befinden wir uns weltweit in den Top 5 und trinken ähnlich viel Kaffee wie die Schweden, Norweger und Österreicher. Nur Finnland liegt mit einem jährlichen Durchschnittskonsum von über 12 Kilogramm pro Kopf deutlich voran. (Quelle: Statista.de) 

 

Kaffee als Wirtschaftsfaktor in der Schweiz 

 

Kaffee ist in der Schweiz nicht nur eines der beliebtesten Getränke, sondern ein nicht ausser Acht zu lassender Wirtschaftsfaktor. Studien belegen, dass 70 bis 80% des weltweiten Handels mit Rohkaffee über die Schweiz abgewickelt werden. Auch wenn in der Schweiz kein Kaffee produziert wird, so trägt das Geschäft rund um das Genussmittel einen wichtigen Teil zur Wirtschaftsleistung des Landes bei. Insgesamt soll die Schweiz jährlich über vier Milliarden Franken mit Kaffee erwirtschaften und das wirtschaftliche Potenzial rund um das Getränk sogar fast ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes betragen. Rohkaffeehändler,

Kaffeeröstereien und führende Marken der Kaffeemaschinenherstellung – sie alle profitieren im Land von der weltweiten Beliebtheit des Kaffees. Von Nespresso über Saeco und Nestlé führt alles über die Schweiz. Selbst weltbekannte Kaffeeketten wie Starbucks und internationale Hotelketten beziehen ihren Kaffee über in der Schweiz hergestellte Kaffeemaschinen. 

 

Kaffee als Benefit für die Mitarbeitenden 

 

Sollen Unternehmen ihren Mitarbeitenden den Kaffee am Arbeitsplatz kostenlos als Benefit zur Verfügung stellen oder etwas dafür verlangen? Wenn es im Budget liegt, ist es empfehlenswert, Gratis-Kaffee anzubieten. Kaffee steigert nicht nur die Produktivität und Kreativität des Personals, sondern er verleiht Energie und sorgt für Schwung in der Arbeit und für eine gesteigerte Konzentration. Wer im Job kurze Kaffeepausen machen kann, hat danach wieder mehr Energie und ausserdem kann ein wertvoller Austausch zwischen Kollegen stattfinden. Studien der Neurowissenschaft belegen, dass das im Kaffee enthaltene Koffein gewisse Gehirnfunktionen aktiviert und so etwa problemlösendes Denken fördert. Natürlich sollten für die Pausen am Arbeitsplatz aber nicht nur Kaffee, sondern auch verschiedene Teevariationen angeboten werden. 

 

Was auf keinen Fall fehlen sollte, ist die Kaffeemaschine selbst. Mitarbeitende erwarten, dass sie die Möglichkeit haben, auch während der Arbeitszeit zu ihrem Kaffee zu kommen. Eine gute Kaffeemaschine veranschaulicht, dass dem Unternehmen das Wohlbefinden der Mitarbeitenden und Qualität wichtig sind. Gratis-Kaffee zeugt von Respekt und Anerkennung gegenüber dem Personal und kann auch für das Employer Branding genutzt werden. Wobei: Zu viel Werbung für Kaffee soll hier auch nicht gemacht werden. Es gilt, dass koffeinhaltige Getränk in Massen zu konsumieren, sonst kann es schädlich für die Gesundheit werden.

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