10 Dinge, die du unbedingt an deinem ersten Arbeitstag tun solltest

Gratuliere, du hast es geschafft! Nachdem du dich mit lästigen Motivationsschreiben, eisernen Interviewern und gewissenhaften Chefs herumgeplagt hast, ist es nun soweit: Du trittst deinen neuen Job in wenigen Tagen an. Ein bisschen überschüssiges Adrenalin und ein gewisses Magengrummeln ist dabei vollkommen normal. Auch bei dir? Na klar, schließlich willst du ja nicht gleich zu Beginn deiner Karriere Steine in den Weg legen und einen schlechten Eindruck beim neuen Big Boss hinterlassen. Deswegen haben wir für dich 10 Dinge gesammelt, die du unbedingt an deinem ersten Arbeitstag tun solltest, damit du gleich von Beginn an richtig durchstartest!

 

1. Ring, Ring!

Du liebst Schlaf – wie wir alle. Doch gerade heute, an diesem ganz besonderen Tag, solltest du nicht auch noch die letzten fünf Minuten ausnutzen, sondern freiwillig früh aus den Federn springen. Plane eine Viertelstunde extra ein, in der du dir Zeit für einen gemütlichen Kaffee und ein stärkendes Frühstück nehmen kannst. So hast du genügend Kraft für deinen ersten Arbeitstag und stresst deinen Körper nicht bereits mit Zähneputzen während Sockenanziehen und Hund hinaus lassen zwischen Autoschlüssel Suchen. Denn wie es so schön heißt: „Der Morgen macht den Tag!“

 

2. Dress up, baby!

Apropos Sockenanziehen: Es ist schließlich kein Geheimnis mehr, dass der erste Eindruck am längsten in Erinnerung bleibt. Deswegen denk an dein Bewerbungsgespräch zurück, an die Mitarbeiter, denen du begegnet bist und rufe dir ins Gedächtnis, in welcher Branche du arbeitest. Ist es eine Bank, in der Hosenanzug oder Krawatte Pflicht sind? Oder handelt es sich um ein junges Start-Up, wo jeder mit Basketballmütze und Sneakers herumläuft? Egal wer oder wie, lege dir ein Outfit zurecht, das zu deinem Arbeitgeber passt und was noch wichtiger ist, in dem du dich wohlfühlst!

 

3. Entschuldigung, ich stehe im Stau!

Zuspätkommen ist immer peinlich. Handelt es sich allerdings um deinen ersten Arbeitstag, ist es neben peinlich auch noch ein Zeichen von mangelnder Vorbereitung. In Zeiten von Google Maps und Fahrplan-Apps ist es nämlich ein Leichtes, die Dauer deines neuen Arbeitsweges im Vorhinein zu checken. Die reden nur Bullshit, so lange brauchst du nie? Egal, heute schon! Denn ein paar extra Minuten schaden nie und verschaffen dir außerdem die nötige Zeit, um noch einmal tief durchzuatmen, bevor du durch die heilige Tür schreitest.

 

4. Hallo und Hi

Schon klar, am liebsten würdest du dich still und heimlich zu deinem Platz stehlen und erstmal warten: Irgendwann wird schon jemand von deinen zukünftigen Kollegen vorbeikommen und dir ein neugieriges „Willkommen!“ entgegenrufen. Nope, falsch gedacht mein Lieber! Erstens wäre es zwar äußerst wünschenswert und würde für die interne Kommunikation deines neuen Arbeitgebers sprechen, aber leider bekommen die meisten deiner Teammitglieder erst mit, dass ein neuer Mitarbeiter da ist, wenn sie dir zufällig begegnen. Und zweitens gehört es sich einfach, eine Runde durch den Arbeitsplatz zu drehen, zu nicken, Hände zu schütteln und dir tausend Namen anzuhören, die du dir sowieso nicht merkst – schließlich mussten wir da alle einmal durch. Deswegen: Go for it, du schaffst das!

 

5. Du, ich meinte Sie!

Was wie eine bloße, routinemäßige Vorstellungsrunde scheint, ist deine Chance, einen wichtigen Einblick in die Company Culture zu bekommen. Tom, Sandra und Paul? Herr Huber, Fräulein Gnas und Doktor Müller? Kumpelhaft per Du oder ganz nach Etiquette per Sie? Wie sich deine neuen Kollegen bei dir vorstellen, verrät dir, wie auch sie angesprochen werden möchten – oder besser gesagt, wie es im Unternehmen üblich ist. Da der erste Arbeitstag nicht unbedingt der beste Zeitpunkt ist, um bereits aus der Reihe zu tanzen: Orientiere dich daran und füge dich möglichst widerstandslos in die Du-Sie-Hierarchie ein.

 

6. Zeit für ein Kaffetschi

Der Vormittag ist bereits lang, das wunderbare Schlummern in der Morgendämmerung in weiter Ferne. Deine Rettung? Ein Kaffee! Während du allerdings vor der geliebten Espressomaschine stehst, solltest du nicht wie hypnotisiert dem braunen Gold beim Entstehen zuschauen, sondern dich nach anderen Kollegen in der Kaffeeküche umschauen. Denn wie wir alle wissen, ist die Kaffeeküche die Hochburg des Tratsches. Klatschtante Nummer Eins konnte dich noch nicht nach deinem alten Job, deinen Hobbies und deinem Beziehungsstatus befragen? Oh Schreck, dann nichts wie hin, unterziehe dich dem Tratschverhör! So kannst du immerhin die Richtung des Gesprächsstoffes beeinflussen, den die Herzen der Gossip-Liebhaber am heutigen Arbeitstag beschäftigen werden

 

7. Fragen über Fragen

Zurück an den Schreibtisch: Auf deiner To-Do-Liste befinden sich bereits die ersten Aufgaben, aber du hast keine Ahnung, wie du sie lösen sollst? Calm down! Bevor du die Nerven gleich wegschmeißt und dich in Selbstmitleid suhlst, frag bei deinen neuen Kollegen oder deinem Team Lead nach. Sie helfen dir sicher gerne, denn so zeigst du ihnen auch, dass du nicht der neue Besserwisser vom Dienst bist, sondern auch gerne ihre Hilfe und Erfahrung annimmst. Kleiner Nebeneffekt? Dein neuer Boss wird an deinem ersten Tag sicher den Big Brother oder die Big Sister spielen und erkennt so, dass du dich engagiert an die Arbeit machst und nicht vor neuen Herausforderungen zurückschreckst.

 

8. Lunchtime

Essen, Essen, Essen! Du hast den Kantinenfraß bei deinem alten Arbeitgeber gehasst? Tja, leider können wir dir nicht garantieren, dass es bei deinem neuen Arbeitgeber 3-Hauben-Köche, Fusion-Food und Konditorkuchen gibt. Allerdings können wir dir sehr wohl garantieren, dass das Mittagessen an deinem ersten Arbeitstag extrem wichtig ist. Statt dich hinter deinem Bildschirm zu verkrümeln, schnapp dir den nächstbesten freien Stuhl am Mittagstisch und versuch dich, in die Gespräche deines Teams einzubauen. Zeige Interesse für sie (auch abseits von Meetings) und trau dich ruhig nachzufragen. Denn tolle Kollegen machen nicht nur den ersten Arbeitstag besser, sondern könnten auch zu deiner nächsten Work-BFF werden.

 

9. It’s okay!

Fehler passieren, egal ob einem Spezialisten auf seinem Fachgebiet oder dir als blutigem Anfänger. Deswegen sind sie auch noch lange kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Du hast deine Chefin mit dem Namen der Reinigungskraft angesprochen? Du bist unabsichtlich über das Stromkabel deines Nachbars gestolpert und hast so seinen Bildschirm zum Schwarzwerden verleitet? Du bist zu deinem ersten Meeting zu spät gekommen, weil du dich in den Irrungen und Wirrungen deines neuen Büros verlaufen hast? Kein Problem kleiner Captain, jeder fängt mal neu an! Das wissen auch deine neuen Kollegen, die sich vielleicht mit einem kleinen Augenzwinkern über deinen typischen „Anfängerfehler“ lustig machen, ihn dir aber sicher nicht übelnehmen. Wer weiß, vielleicht ist ihnen damals dasselbe passiert?

 

10. Sag Tschüss zum Big Boss!

Erster Tag geschafft! Statt dir die Schweißtropfen von der Stirn zu wischen und gleich Reißaus zu nehmen, solltest du noch einen letzten Weg an deinem ersten Arbeitstag antreten: Ins Büro des Big Boss. Bedanke dich für die herzliche Aufnahme in seinem Team, die Vorstellungsrunde und die ersten Einschulungen in deine zukünftigen Aufgaben. Er hat sich gerade einen Kaffee geholt und ist in Plauderlaune? Dann sei nicht scheu und erzähle von deinem ersten Tag, von deinen Hoppalas und Herausforderungen, von deinen Fragen und Projekten. Denn eines steht fest: Nichts ist verbindender als ein gemeinsames Lachen am Ende eines anstrengenden Tages!

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